Kinderlose Paare - Wege zum WunschkindEinführung Nachwuchs - kein Kinderspiel Die menschliche Fortpflanzung Messmethoden Untersuchungen beim Mann Untersuchungen bei der Frau Moderne Klapperstörche - medizinische Hilfe Psychische Ursachen Psychosomatische Therapie Günstige Voraussetzungen schaffen Umweltgifte Kleines Lexikon Sprechstunde Adressen und Literatur
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Psychische Ursachen Zum vollkommenen Liebesakt gehören nicht nur optimale körperliche Bedingungen, sondern auch ein ausgeglichenes Seelenleben. Psyche und Fruchtbarkeit hängen direkt zusammen. Denn ist das seelische Gleichgewicht aus dem Takt, spielen auch die Hormone verrückt. Gedanken und Empfindungen wirken sich über das Nervensystem und die Hirnanhangsdrüse unmittelbar auf die Hormonbildung aus. So verursachen seelische Belastungen, aber auch äußere Faktoren wie Leistungssport oder starke Gewichtsschwankungen Zyklusstörungen oder eine verminderte Spermienproduktion. Bedeutung von Stress Stress ist eine häufige Ursache von Fruchtbarkeitsstörungen. Stresshormone wie Kortison und Adrenalin bewirken, dass die Hypophyse nicht mehr ausreichend follikelstimulierendes Hormon produziert und blockieren so langfristig die Funktionen von Eierstöcken und Hoden. Ohne das FSH-Hormon unterbleibt die Botschaft an die Eierstöcke und Hoden, Follikel heranreifen zu lassen beziehungsweise Spermien zu produzieren. Oft ist nicht eindeutig zu klären, ob Stress die Ursache der Fruchtbarkeitsstörung ist oder die Folge der Belastung durch die Kinderlosigkeit. Wenn sich trotz medizinischer Behandlung keine Schwangerschaft einstellt, belastet das die Psyche besonders. Manchmal ist es dann gerade der krampfhafte Wunsch nach einem Kind, der zur seelischen Blockade führt. Psychischer Leistungsdruck Dazu kommt, das sich das sexuelle Erleben verändert. Weil eine erfolgreiche Empfängnis Sex zum Zeitpunkt des Eisprungs erforderlich macht, lieben sich viele Paare schließlich nur noch nach Termin. Dabei vergeht den Partnern buchstäblich die Lust. Doch genau hier geraten die meisten in einen Teufelskreis: Sobald das Geschlechtsleben zum Zwang wird, leidet auch die Fruchtbarkeit. Liste der Hormone: FSH Follikel: stimulierendes Hormon, regt bei der Frau das Follikelwachstum und beim Mann die Entwicklung der Samenzellen an. Gonadotropine: Hormone, die FSH und LH enthalten. LH luteinisierendes Hormon, das den Eisprung auslöst und den Gelbkörper zur Progesteronbildung anregt. Östrogene: Gruppe weiblicher Hormone, die die FSH- und LH-Ausschüttung regulieren (stärkstes Östrogen: Ostradiol); beim Mann beeinträchtigen sie die Spermienproduktion. Progesteron: Hormon, das die Gebärmutter auf die Schwangerschaft vorbereitet. Prolaktin: Milchbildungshormon für die Stillphase, das Eireifung und Eisprung hemmt (Hyperprolaktinämie: Milchproduktion ohne Schwangerschaft). Androgene: Männliche Hormone, bei der Frau bremsen sie das FSH-Hormon, die Eireifung und stören den normalen Zyklusablauf. Testosteron: Stärkstes Androgen.
Tipp ! Folgende Fragen können helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen:
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